Unser gesamter Englischkurs handelte über das kritische Schreiben auf der Basis von Aussagen anderer. Politikwissenschaftler A sagt dies und das, Prostituierte B behauptet etwas anderes. Obwohl ich mit A’s Logik mehr anfangen kann, überzeugt mich das prickelnde, erfahrungsbasierende Argument von B – so in etwa.
Mein Abschlusstext handelt über das von mir gewählte Thema Gesundheitssystem. Ich wollte das amerikanische System verstehen und endlich dahinterkommen, warum ein Staat nur so doof sein kann, kein soziales Auffangnetz für seine Bewohner bereitzustellen. In meinem “Research Paper” ziehe ich Vergleiche zwischen den Briten, Franzosen, Deutschen, Japanern und Amerikanern – und stelle fest, dass auch das deutsche/österreichische System seine Macken hat – nämlich auf der Ärzte-, nicht auf der Patientenseite. Deutsche Ärzte werden unterbezahlt, zumindest am Vergleich anderer Staaten gemessen.
Die Thesis meines langen Aufsatzes kann mit diesem Zitat von “Frontline” zusamengefasst werden:
“When it comes to treating veterans, we’re Britain or Cuba. For Americans over the age of 65 on Medicare, we’re Canada. For working Americans who get insurance on the job, we’re Germany. For the 15 percent of the population who have no health insurance, the United States is Cambodia or Burkina Faso or rural India.”
Um den Blog nicht in die Luft zu sprengen, verstecke ich meinen Text “Health Care – People, not Profit” hinter dem folgenden Link…:
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