
Faces of Venice - offizielles Poster zum Kurzfilm. Im Vordergrund: Thomas King, Warren Green, Alonzo Cunha, Dr. John Michell und Dollhouse Dude
Endlich zu sehen
Nach vielen Tagen Shooting und Interviews, ein paar Nächte Editing später, ein paar Wochen Probleme mit den verschiedenen Quicktime-Formaten hinter uns: Hier stehen wir, stolz auf unser Werk. Ein 11-minütiger Dokumentarfilm über Venice Beach und die Menschen, die diesen seltsamen Ort – eine amerikanische Millionärstraum-Nachbaute von Venedig – mit ihrem Charakter prägen. Zu sehen sind durchaus intelligente Menschen, die verschiedene Absichten und Hintergründe haben. Manche machen den schieren Wahnsinn sogar zu ihrem wichtigsten Verkaufsmittel…
Müsste man den Film als Malerei beschreiben, würde ich ihn “impressionistisch” nennen.
Auch wenn ich es “meinen” Film nenne, so haben viele Leute geholfen, den Film zu seinem Glanz zu bringen… Hier die Credits:
- Cinematograph: Joshua Knaus
- Editor/Schnitter: Gregory McKarus
- Interview mit Dr. John: Michael Jao (mein Roommate)
- Regisseur: Tobias Deml
Zu sehen (geordnet nach Auftritt):
- Thomas King - former substitute teacher, trying to improve young people’s lives with a shift in consciousness. Now taxi dispatcher.
- Dollhouse Dude – activist who promotes the idea that every person in the world should own a home
- Warren Green - former music store chain owner, now artist selling golden leaves
- Dr. John Michell - Pro-Marihuana activist who rallies for more freedom in Venice
- Alonzo Cunha - traveller and participant of the Venice drumcircle
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Die beschaulichen Tage im Kreise der Lieben habe ich genutzt mir mal ‘Faces of Venice’ komplett reinzuziehen. (Bin ich eigentlich der einzigeste ? Warum kommentiert sonst niemand ?)
Für’s Internet sind 11 Minuten gaaanz schön lang. Eigentlich haben die Typen auch nicht wirklich was zu erzählen, aber sie kommen interessant rüber. Sie reden sich in Rage und ihr lasst sie ausreden, nehmt sie ernst. (Im Gegensatz zur Hollywood Freak Show unter http://www.youtube.com/watch?v=ScioYuotY08, wo der Kameramann mehr redet als Dollhouse Dude, den man wegen des miesen Tons der billigen Freihand-Wackelkamera auch noch kaum verstehen kann. ) Sehr professionell, den Ausschnitt aus Woodstock mit reinzuschneiden.
Der letzte, Alonzo mit dem glasigen Blick, fällt nach meinem Geschmack etwas ab. Ich habe den Eindruck die Interviews sind grob nach Tageszeit sortiert. Steht er deshalb am Ende ?
Die dazwischengeschnittenen Venice-Impressionen sehen aus wie von aus ‘nem Werbefilm der Touristen-Info, was aber kein Nachteil ist, wenn man im arschkalten Deutschland sitzt und ans sonnige Kalifornien denkt. Um so mehr fällt auf, dass in den Interviews mit Dollhouse Dude und Warren Green keine Sonne schien. Kalifornien und Sonne, das gehört einfach zusammen.
Richtig cool ist das Plakat, die Tagline, die Hintergrundmusik und der Abspann.
Ich bin gespannt auf den Bibliotheksfilm ..
Vielen Dank für dein Feedback, salku!
Ja, da es mein erster Film war, hatte ich wenig Dunst von irgendwas (ausser den Dingen, die ich in verschiedenen Magazinen und Büchern gelesen habe, aber …).
Ich werde deine Kritik aufsaugen wie ein Schwamm und davon für den nächsten Film zu lernen! Danke!
Tobi
ist mir eine Ehre ..
[...] werden. Etwa 30 Kurzfilme von Mitgliedern des Filmclubs werden gezeigt. Nummer 2 am Start: “Faces of Venice”, mein erster Film, eine [...]
[...] Als ich ein halbes Jahr später das Herbstsemester am Santa Monica College begann, auf soon-to-be Cinematograph Josh traf und wir beide nach einem Subjhekt suchen, über das wir einen Dokumentarfilm drehen könnten, fiel mir Gnel wieder ein. Ich rief ihn an und bekam seine Zustimmung, einen Dokumentarfilm über ihn zu machen. Aus verschiedenen Terminschwierigkeiten heraus entschlossen Josh und ich uns, zuerst etwas auf der Strasse zu trainieren, bevor wir den Dokumentarfilm über Gnel begannen – dieses Training auf dem Gehsteig wurde schliesslich zu “Faces of Venice“. [...]